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Energie & Umwelt

Nachhaltigkeits-Siegel im Überblick: Welchen Labels Sie vertrauen können

·5 Min. Lesezeit

Über 400 verschiedene Nachhaltigkeits- und Umweltsiegel gibt es in Deutschland – für Verbraucher ein unübersichtlicher Dschungel. Die Zentralstelle Verbraucherschutz sortiert die wichtigsten Labels ein.

Vertrauenswürdige Siegel

  • EU-Bio-Siegel: Gesetzlich geschützt, strenge Kontrollen, mindestens 95 % Bio-Zutaten.
  • Demeter / Bioland / Naturland: Strengere Standards als das EU-Bio-Siegel.
  • Blauer Engel: Das älteste Umweltzeichen der Welt, vergeben vom Umweltbundesamt.
  • Fairtrade: Garantiert Mindestpreise und faire Arbeitsbedingungen in Herkunftsländern.
  • FSC: Zertifizierung für nachhaltige Forstwirtschaft.
  • MSC: Zertifizierung für nachhaltige Fischerei.

Mit Vorsicht zu genießen

  • „Klimaneutral": Oft nur durch Kompensation, nicht durch tatsächliche CO₂-Reduktion.
  • Eigenmarken-Siegel: Firmeninterne Labels ohne unabhängige Kontrolle.
  • „Aus kontrolliertem Anbau": Kein geschützter Begriff, keine garantierten Standards.

Orientierungshilfe

Die Webseite www.siegelklarheit.de der Bundesregierung bewertet Siegel nach Glaubwürdigkeit und Anspruch. Im Zweifel: Bekannte, staatliche oder von unabhängigen Organisationen vergebene Siegel sind vertrauenswürdiger als unternehmenseigene Labels.