5G-Strahlung: Faktencheck zu Gesundheitsrisiken
Seit dem Ausbau des 5G-Mobilfunknetzes kursieren zahlreiche Behauptungen über angebliche Gesundheitsgefahren. Die Zentralstelle Verbraucherschutz ordnet die Faktenlage ein – basierend auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft.
Was sagt die Wissenschaft?
5G nutzt Frequenzbereiche, die teilweise bereits seit Jahrzehnten für Mobilfunk und andere Funkanwendungen verwendet werden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) kommen zum Ergebnis, dass bei Einhaltung der geltenden Grenzwerte keine gesundheitlichen Risiken nachgewiesen sind.
Häufige Falschbehauptungen
- Falsch: „5G verursacht Krebs." – Es gibt keinen wissenschaftlichen Nachweis für einen Zusammenhang.
- Falsch: „5G schwächt das Immunsystem." – Dies ist durch keine seriöse Studie belegt.
- Richtig: Die Langzeitwirkungen der neuen Frequenzbereiche (mmWave) werden weiter erforscht.
Empfehlung
Informieren Sie sich bei wissenschaftlichen Quellen wie dem BfS (www.bfs.de) oder der WHO. Seien Sie skeptisch gegenüber Behauptungen auf Social Media, die nicht durch wissenschaftliche Studien belegt werden. Für die persönliche Vorsorge: Nutzen Sie Freisprecheinrichtungen beim Telefonieren und vermeiden Sie das Handy direkt am Körper zu tragen.
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