Gefährliche Inhaltsstoffe in Kosmetik: Worauf Sie achten sollten
Kosmetikprodukte kommen täglich mit unserer Haut in Kontakt. Doch nicht alle Inhaltsstoffe sind unbedenklich. Die Zentralstelle Verbraucherschutz informiert über problematische Substanzen und Alternativen.
Kritische Inhaltsstoffe
- Parabene: Konservierungsstoffe mit hormonähnlicher Wirkung (z. B. Methylparaben, Propylparaben).
- Formaldehyd: Krebserregend, in einigen Nagelprodukten und Haarglätten enthalten.
- Mikroplastik: In Peelings und Duschgelen – schädlich für die Umwelt.
- Aluminiumsalze: In Antitranspirantien – Gesundheitsrisiko wird diskutiert.
- PEG-Verbindungen: Machen die Haut durchlässiger für Fremdstoffe.
- Mineralöl (MOSH/MOAH): In Lippenpflegeprodukten problematisch, da sie verschluckt werden.
Empfehlung
Nutzen Sie Apps wie CodeCheck oder ToxFox (BUND), um Inhaltsstoffe per Barcode-Scan zu überprüfen. Bevorzugen Sie zertifizierte Naturkosmetik (NATRUE, COSMOS, BDIH). Lesen Sie die INCI-Liste auf der Verpackung – je kürzer, desto besser.
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