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Finanzen & Geldanlage

P2P-Kredite: Risiken und Chancen für Privatanleger

·5 Min. Lesezeit

P2P-Lending-Plattformen verbinden private Kreditgeber direkt mit Kreditnehmern – ohne Bank als Vermittler. Anleger können in einzelne Kredite investieren und erhalten dafür Zinsen zwischen 5 und 12 Prozent pro Jahr. Klingt attraktiv, birgt aber erhebliche Risiken.

Risiken von P2P-Investments

  • Kreditausfallrisiko: Kreditnehmer können ihre Schulden nicht zurückzahlen.
  • Plattformrisiko: Bei Insolvenz der Plattform können Anleger ihr gesamtes Kapital verlieren.
  • Keine Einlagensicherung: P2P-Investments sind nicht durch die EU-Einlagensicherung geschützt.
  • Liquiditätsrisiko: Investiertes Geld ist für die Kreditlaufzeit gebunden.
  • Regulatorische Risiken: Viele Plattformen operieren in rechtlichen Grauzonen.

Empfehlung

Investieren Sie in P2P-Kredite maximal einen kleinen Anteil Ihres Gesamtvermögens (5-10 %), den Sie im Extremfall vollständig verlieren können. Streuen Sie über viele einzelne Kredite und verschiedene Plattformen. Bevorzugen Sie Plattformen mit EU-Regulierung.