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Finanzen & Geldanlage

Kontogebühren und Negativzinsen: Ihre Rechte als Bankkunde

·5 Min. Lesezeit

Viele Banken haben in den letzten Jahren Kontogebühren erhöht oder neue Gebühren eingeführt. Der BGH hat 2021 entschieden, dass stillschweigende Zustimmung zu AGB-Änderungen unwirksam ist (Az. XI ZR 26/20). Verbraucher haben deshalb gute Chancen, unrechtmäßig erhobene Gebühren zurückzufordern.

Aktuelle Rechtslage

  • Gebührenerhöhungen erfordern die ausdrückliche Zustimmung des Kunden.
  • Eine bloße AGB-Änderung mit Schweigeklausel reicht nicht aus.
  • Zu viel gezahlte Gebühren können Sie bis zu 3 Jahre rückwirkend zurückfordern.
  • Ein Basiskonto darf maximal 8,99 € pro Monat kosten (BGH-Urteil).

So fordern Sie Gebühren zurück

Prüfen Sie Ihre Kontoauszüge der letzten 3 Jahre. Schreiben Sie Ihre Bank an und fordern Sie die Erstattung unrechtmäßig erhobener Gebühren. Verweisen Sie auf das BGH-Urteil vom 27.04.2021 (Az. XI ZR 26/20). Bei Ablehnung wenden Sie sich an die Schlichtungsstelle der Deutschen Bundesbank oder einen Verbraucheranwalt.