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Software-Abos: Ihre Rechte bei Preiserhöhungen und Leistungskürzungen

·5 Min. Lesezeit

Adobe, Microsoft, Google und viele weitere Anbieter haben ihre Software auf Abo-Modelle umgestellt. Was früher einmalig gekauft wurde, erfordert nun monatliche oder jährliche Zahlungen. Besonders ärgerlich: Preiserhöhungen und Funktionseinschränkungen während laufender Abonnements.

Ihre Rechte bei Preiserhöhungen

  • Preiserhöhungen während einer Vertragslaufzeit sind nur zulässig, wenn dies vertraglich vereinbart wurde.
  • Einseitige Preiserhöhungsklauseln können nach deutschem Recht unwirksam sein.
  • Sie haben ein Sonderkündigungsrecht, wenn der Anbieter wesentliche Leistungen ändert.
  • Preiserhöhungen müssen transparent kommuniziert werden – stillschweigende Anpassungen sind unzulässig.

Alternativen prüfen

Für viele Abo-Programme gibt es Open-Source-Alternativen: LibreOffice statt Microsoft Office, GIMP statt Photoshop, Thunderbird statt Outlook. Prüfen Sie, ob diese Alternativen Ihre Anforderungen erfüllen, bevor Sie sich langfristig an ein Abo binden.