Kindersicherung im Internet: So schützen Sie Ihre Kinder online
Kinder nutzen das Internet immer früher und intensiver. Die Zentralstelle Verbraucherschutz gibt Empfehlungen für Eltern, wie sie ihre Kinder vor Gefahren im Netz schützen können – durch technische Maßnahmen und altersgerechte Medienerziehung.
Technische Schutzmaßnahmen
- Familienfreigabe: Nutzen Sie die integrierten Kindersicherungen von Apple (Bildschirmzeit) oder Google (Family Link).
- Sichere Suchmaschinen: Richten Sie kindgerechte Suchmaschinen wie fragfinn.de oder blinde-kuh.de als Startseite ein.
- Jugendschutzfilter: Aktivieren Sie DNS-basierte Filter wie CleanBrowsing oder den JusProg-Jugendschutzfilter.
- Zeitbegrenzung: Legen Sie feste Nutzungszeiten für Internet und Apps fest.
- In-App-Käufe sperren: Deaktivieren Sie die Möglichkeit, In-App-Käufe ohne Passwort zu tätigen.
Pädagogische Begleitung
Technik allein reicht nicht aus. Sprechen Sie regelmäßig mit Ihren Kindern über ihre Online-Erfahrungen. Erklären Sie altersgerecht, warum bestimmte Inhalte problematisch sind. Vereinbaren Sie gemeinsam Regeln für die Internetnutzung. Seien Sie Vorbild beim eigenen Medienkonsum.
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