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Digitales & Datenschutz

Passkeys: Das Ende der Passwörter – was Verbraucher wissen müssen

·6 Min. Lesezeit

Passkeys gelten als Nachfolger des klassischen Passworts. Statt sich Zeichenkombinationen zu merken, authentifizieren sich Nutzer per Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder Geräte-PIN. Die Technik basiert auf dem FIDO2-Standard und wird von Apple, Google und Microsoft unterstützt.

Wie Passkeys funktionieren

Bei der Registrierung wird ein kryptographisches Schlüsselpaar erzeugt: Der private Schlüssel verbleibt sicher auf dem Gerät des Nutzers, der öffentliche Schlüssel wird beim Dienst hinterlegt. Bei der Anmeldung signiert das Gerät eine Anfrage mit dem privaten Schlüssel – ohne dass ein Passwort übertragen wird. Phishing wird dadurch nahezu unmöglich.

Vorteile gegenüber Passwörtern

  • Phishing-Schutz: Passkeys sind an die echte Domain gebunden und funktionieren nicht auf gefälschten Webseiten.
  • Kein Merken nötig: Biometrische Authentifizierung ersetzt komplexe Passwörter.
  • Keine Wiederverwendung: Jeder Dienst erhält einen eigenen kryptographischen Schlüssel.
  • Kein Datenleck-Risiko: Selbst bei einem Hackerangriff auf den Dienst werden keine verwertbaren Daten erbeutet.

Empfehlung der Zentralstelle Verbraucherschutz

Richten Sie Passkeys überall dort ein, wo sie angeboten werden – aktuell bei Google, Apple, Microsoft, PayPal, Amazon und vielen weiteren Diensten. Bewahren Sie als Backup weiterhin einen sicheren Passwort-Manager mit starken Passwörtern auf.