Smart-Home-Geräte: Sicherheitslücken und Datenschutzrisiken
Smart-Home-Geräte machen das Leben bequemer, bringen aber erhebliche Sicherheits- und Datenschutzrisiken mit sich. Überwachungskameras, smarte Türschlösser, Sprachassistenten und vernetzte Haushaltsgeräte kommunizieren permanent mit dem Internet – und können bei mangelnder Absicherung von Dritten kontrolliert oder abgehört werden.
Bekannte Sicherheitsrisiken
- Standard-Passwörter: Viele Geräte werden mit werksseitigen Passwörtern wie „admin/admin" ausgeliefert.
- Fehlende Updates: Günstige IoT-Geräte erhalten oft keine Sicherheitsupdates.
- Unverschlüsselte Kommunikation: Einige Geräte senden Daten unverschlüsselt über das Internet.
- Cloud-Abhängigkeit: Bei Serverausfall oder Insolvenz des Herstellers werden Geräte unbrauchbar.
- Mikrofone und Kameras: Ständig aktive Mikrofone können unbemerkt mithören.
Empfehlungen
Ändern Sie sofort nach der Einrichtung alle Standard-Passwörter. Richten Sie ein separates WLAN-Netzwerk für IoT-Geräte ein. Installieren Sie regelmäßig Firmware-Updates. Deaktivieren Sie Mikrofone und Kameras, wenn sie nicht benötigt werden. Bevorzugen Sie Geräte mit lokaler Steuerung statt Cloud-Zwang.
Weitere Artikel
Dark Patterns in Online-Shops: So werden Sie manipuliert
Confirmshaming, versteckte Kosten, Countdown-Timer – viele Online-Shops nutzen manipulative Designtricks. So erkennen und wehren Sie sich dagegen.
Cookie-Banner: Diese Tricks sind illegal
Viele Cookie-Banner verstoßen gegen die DSGVO. Erfahren Sie, welche Praktiken illegal sind und wie Sie Ihre Rechte durchsetzen können.
Alexa, Siri & Co.: Was Ihre Smart Speaker mithören
Smart Speaker sind praktisch, aber ein Risiko für Ihre Privatsphäre. So schützen Sie sich vor ungewolltem Mithören und Datenmissbrauch.