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Digitales & Datenschutz

Smart-Home-Geräte: Sicherheitslücken und Datenschutzrisiken

·6 Min. Lesezeit

Smart-Home-Geräte machen das Leben bequemer, bringen aber erhebliche Sicherheits- und Datenschutzrisiken mit sich. Überwachungskameras, smarte Türschlösser, Sprachassistenten und vernetzte Haushaltsgeräte kommunizieren permanent mit dem Internet – und können bei mangelnder Absicherung von Dritten kontrolliert oder abgehört werden.

Bekannte Sicherheitsrisiken

  • Standard-Passwörter: Viele Geräte werden mit werksseitigen Passwörtern wie „admin/admin" ausgeliefert.
  • Fehlende Updates: Günstige IoT-Geräte erhalten oft keine Sicherheitsupdates.
  • Unverschlüsselte Kommunikation: Einige Geräte senden Daten unverschlüsselt über das Internet.
  • Cloud-Abhängigkeit: Bei Serverausfall oder Insolvenz des Herstellers werden Geräte unbrauchbar.
  • Mikrofone und Kameras: Ständig aktive Mikrofone können unbemerkt mithören.

Empfehlungen

Ändern Sie sofort nach der Einrichtung alle Standard-Passwörter. Richten Sie ein separates WLAN-Netzwerk für IoT-Geräte ein. Installieren Sie regelmäßig Firmware-Updates. Deaktivieren Sie Mikrofone und Kameras, wenn sie nicht benötigt werden. Bevorzugen Sie Geräte mit lokaler Steuerung statt Cloud-Zwang.